"Klosterhof Cumbd"
Historie unseres Weingutes
Die Wurzeln unseres Weingutes gehen auf das „Kloster Cumbd“ im Hunsrück bei Simmern zurück. Es war ein Zisterzienserinnen Kloster. Eberhard von Stuhleck gründete es im Jahre 1180. Erzbischof Konrad v. Mainz beurkundete 1196 die Gründung des Klosters. Besitztümer als Ackerflächen rund um das Kloster wurden in den ersten Jahrhunderten selbst bewirtschaftet, später ging man zur Pacht- und Zinswirtschaft über. Klösterlicher Fernbesitz an Rhein, Mosel, Nahe und Rheinhessen hatte als Weinbergsfläche besondere Bedeutung.
Die Verbindung des Klosters mit Bornheim kam 1299 zustande. Der Klosterhof war Freihof innerhalb dessen Mauern der Obrigkeit keine Gerichtsbarkeit zustand. Dem Kloster Cumbd flossen reiche Einkünfte aus Wein und den Zenten zu.
1573 hob Herzog Richard die Klosterrechte auf, übernahm die Rechtstitel und erneuerte die Bestandsbriefe mit den Pächtern.
1683 wurde der Cumbderhof erstmals in Erbleihe an unsere Familie verpachtet. Diese Urkunde ist heute noch in unserem Besitz im großen Familientresor. In diesem Erbbestandsbrief von 1683 ist Wilhelm Zimmermann als Hofpächter erwähnt. Unsere Oma, die sich im hohen Alter noch bester Gesundheit erfreut, ist eine geborene Zimmermann. Somit lässt sich unsere Familientradition auf dem Cumbderhof über viele Generationen bis 1683 zurück verfolgen.